1 x Uluru und zurück

Zugegeben: auf der Karte sieht das ein wenig beknackt aus, der Schlenker ins Landesinnere zum Uluru. Ja, wir hätten nach dem Besuch des Uluru auch direkt nach Süden durchfahren können. Oder aber wir hätten vom Norden aus erst einmal die Ostküste entlang bis in den Süden fahren können, um dann von unten ins Zentrum zum Uluru hochzufahren.
Aber das hätte von den Jahrezeiten und vom Wetter her nicht gut gepasst.
Außerdem haben wir uns inzwischen an die australischen Dimensionen gewöhnt.
Was macht es schon, mal eben 2.000 km hin und her zu fahren? Macht in Australien keiner die Tür für auf...
Uli hatte vorgewarnt, dass der Trip zum Uluru langweilig werden würde. Eine Fahrt durch endlose trostlose Weiten, durch Wüste und vertrocknete Vegetation.
ABER: das waren die Eindrücke seiner früheren Reise im Sommer.
Jetzt sind wir im Frühling unterwegs, und nach einem regenreichen "Winter" präsentiert sich das rote Zentrum Australiens erfrischend grün und bunt in voller Blüte.
Wir sind natürlich nicht in einem Rutsch durchgefahren, sondern haben uns langsam treiben lassen und viele Eindrücke von unterwegs mitgenommen.
Die Route:
über den Stuart Highway von Mataranka nach Alice Springs
Tjoritja/West MacDonnell Nationalpark
Watarrka Nationalpark (Kings Canyon)
Uluru (Ayers Rock)
zurück nach Alice Springs
Stuart Highway bis Alice Springs







Tjoritja/West MacDonnel National Park
Der Nationalpark folgt den West MacDonnel Ranges, einem rd. 650 km langen Gebirgszug.
Die Landschaft ist ideal zum Wandern, bietet spektakuläre Schluchten, Täler, Höhenwanderwege und zahlreiche Badestellen.






Watarrka Naationalpark (Kings Canyon)
Der Kings Canyon ist einer der absoluten Höhepunkte in Zentralaustralien.
Die Felswände ragen etwa 100 m über dem Kings Creek empor und bilden ein Plateau aus Felskuppeln.
Unterhalb blickt man in geschützte Bachläufe und Wasserlöcher.
Der Aufstieg war für Birgitt herausfordernd (ach, diese Höhenangst auf Felspfaden...), aber machbar und absolut die Mühe wert.




Uluru (Ayers Rock)
Am 4. Tag unserer Fahrt erreichen wir den Uluru (Ayers Rock).
Wir sind mitten in der Wüste und es ist nachts so kalt, dass wir die Heizung im Camper anschmeißen müssen.
Aber dafür haben wir sie ja. Unser Mitgefühl gilt den Reisenden, die mit Zelt oder Dachzelt unterwegs sind. Und das sind nicht gerade wenige.
Was sollen wir erzählen?
Man muss ihn einfach gesehen haben. Das meint zumindest Birgitt, Uli ist von dem roten Stein eher mäßig begeistert.
Mal ehrlich: wir können doch nicht ein ganzes Jahr lang Australien bereisen, und am Ende muss Birgitt zugeben, dass sie noch nie den Uluru gesehen hat.
Also, das isser:


Einmal drumrumwandern geht über eine Strecke von rund 12 km. Der Anblick der blühenden Wildblumen war ganz bezaubernd. So farbenfroh hatten wir die Wüste nicht erwartet.

Das war unser Abstecher zum Uluru. Danach ging es auf direktem Weg zurück nach Alice Springs.



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