Kakadu Nationalpark - Auf den Spuren von Crocodile Dundee

Der Kakadu Nationalpark ist ein Highlight, das man gesehen haben muss, wenn man Australien besucht.
Er ist der zweitgrößte Nationalpark Australiens und ist fast 20.000 qkm groß.
Leider haben die Naturkatastrophen der letzten Jahre der Landschaft arg zugesetzt, sodass die größten Sehenswürdigkeiten aktuell noch gesperrt sind.
Die Australier nennen den Park daher auch gern "Kaka don´t" und spielen darauf an, dass ein Besuch zurzeit nicht lohnt.
Doch das stimmt so nicht.
Gunlom Falls
Die etwas älteren Leser dieses Blogs erinnern sich vielleicht an den Film "Crocodile Dundee".
Einige Szenen des Films wurden hier gedreht, an den Gunlom Falls. Im Film heißt der Ort "Echo Lake".
Aus rund 70m Höhe stürzen die Wasserfälle in das untere Becken, den Plunge Pool.
Der schmiegt sich bereits pittoresk in die Landschaft und bietet ein zauberhaftes Bild.
Aber folgt man dem Wanderweg hinauf auf das Plateau, gelangt man zu dem eigentlichen Highlight - den Upper Pools. Ein natürlicher Infinitypool wartet dort oben und lädt zu einem erfrischenden Bad im Felsenbecken ein.
Für uns waren die Gunlom Falls u.a. deshalb als Ziel gesetzt, weil wir in 2017 schon einmal zusammen dort waren und Birgitt den Aufstieg zu den oberen Pools abbrechen musste. Der unbefestigte Felsenpfad hinauf zum Plateau war mit Birgitts Höhenangst nicht zu schaffen. Auf halber Strecke hat sie damals aufgeben müssen.
Diesmal sollte es einen zweiten, hoffentlich erfolgreichen Versuch geben.
Vor Ort dann die erste Überraschung:
der untere, der Plunge Pool, war gesperrt. Nicht nur das Schwimmen war verboten, man kam nicht mal richtig ran. Rundum war ein Zaun, sodass man nicht einmal ans Ufer herankam.
In 2017 hatte sich Birgitt noch am Ufer gesonnt und sich sogar bis ins Wasser gewagt.



Die nächste Überraschung erwartete uns am Einstieg zum Felsenpfad nach oben - der war nämlich weg.
Statt des Kletterpfades ist da inzwischen ein befestigter Wanderpfad mit Stufen, Handläufen und an der steilsten Stelle sogar mit einer richtigen Stahltreppe.
Auf, auf! Auch für Birgitt.
Dieses Mal klappte es mit dem Aufstieg, und der Anblick war wirklich atemberaubend.
Wie Perlen an einer Schnur reihen sich kleine Wasserfälle kaskadenartig aneinander und bilden kleine Felsenpools. Der letzte, an der Felskante, ist ein natürlicher Infinitypool, von dessen Kante das Wasser schließlich etwa 80m in den unteren Pool stürzt.






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