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3. Etappe: Eighty Mile Beach bis Broome

  • bunterwegs
  • 1. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Vor der Fahrt zum Eighty Mile Beach ging es kurz nach Port Hedland zum Einkaufen. Wie schon gesagt: sonntags sind die Läden auf.

Alle Läden? Nein - die Bottle Shops sind geschlossen! Oh je - das hatten wir nicht bedacht. D.h. die Biervorräte konnten nicht aufgefüllt werden. Ein herber Rückschlag. Für den Aufenthalt am Eighty Mile Beach war daher ein kluges Rationieren der spärlichen Bestände erforderlich.



Der Eighty Mile Beach ist gar keine 80 Meilen lang. Es sind etwa 140 Meilen (220 km). Warum der Australier, der gern zu Übertreibungen neigt, in diesem Fall tiefstapelt, wissen wir nicht. Vielleicht geht einem der Name "Onehundredforty Mile Beach" auch einfach nur schwer über die Zunge. Und der Australier kürzt ja gern alles ab.


Die Zufahrt zum Campingplatz erfolgt über eine Gravel Road.


Die Zufahrt ist staubig.
Die Zufahrt ist staubig.

Nach der Ankunft war daher erst einmal Wagenpflege angesagt.


Neben dem Campingplatz gibt es einen kostenlosen Waschplatz
Neben dem Campingplatz gibt es einen kostenlosen Waschplatz

Hier warten wir nun die Schulferien ab, um danach hoffentlich einen freien Campingplatz in Broome zu bekommen.

Es gibt schlimmeres als einen ungeplanten Strandurlaub.


Neugieriger Besuch: ein "Honigfresser"
Neugieriger Besuch: ein "Honigfresser"


Der Eighty Mile Beach bietet einen unendlich langen unverbauten weißen Sandstrand, der ab und zu von Muschelbänken unterbrochen wird. Dazu der türkisblaue Indische Ozean - ein Traum. ABER: nur gucken - nicht anfassen! Im Wasser lauern je nach Jahreszeit entweder Quallen, Haie oder Krokodile.


Nur gucken!
Nur gucken!

Ein beruhigender Hinweis des Campingplatzbetreibers
Ein beruhigender Hinweis des Campingplatzbetreibers

Tatsächlich haben wir nie jemanden im Wasser gesehen und haben selbst auch kein Bad im Meer genommen.

Was macht man an so einem Traumstrand außer zu baden?

Nun, die Australier sind begeisterte Angler. Der Strand darf mit Allradfahrzeugen befahren werden, und die Australier kommen bis an die Zähne bewaffnet mit ihrer Angelausrüstung angefahren, um ihrem Hobby zu frönen.



Ein Angler geht in Position
Ein Angler geht in Position

Angeln als Familienausflug
Angeln als Familienausflug

Der Eighty Mile Beach ist aber auch ein Marine Park. Man kann endlose Strandspaziergänge machen, Wattwandern - der Tidenhub beträgt bis zu 11 Meter! -, Vögel beobachten und vor allem kann man Muscheln sammeln.


Bei Ebbe kann man das Watt erkunden und z.B. solche Austernfischer beobachten
Bei Ebbe kann man das Watt erkunden und z.B. solche Austernfischer beobachten
Das Wasser ist weg!
Das Wasser ist weg!
Mir geht wie immer der Hut fliegen. Zum Glück ist dieser gesichert
Mir geht wie immer der Hut fliegen. Zum Glück ist dieser gesichert
Uli immer so: der Hut sitzt bei jedem Wetter (wahrscheinlich aufgeschraubt)
Uli immer so: der Hut sitzt bei jedem Wetter (wahrscheinlich aufgeschraubt)
Muschelbänke sorgen dafür, dass der kilometerlange Strand nicht langweilig wird
Muschelbänke sorgen dafür, dass der kilometerlange Strand nicht langweilig wird
Die Ausbeute eines Strandspaziergangs
Die Ausbeute eines Strandspaziergangs
Besonders schön sind diese großen Herzseeigel
Besonders schön sind diese großen Herzseeigel

Nach 8 Tagen Strandurlaub machten wir uns am 13. Juli auf den Weg ins 380km entfernte Broome.

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